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Preis: EUR 9,00
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Auslaufmodell Staat? Produktinformation Broschiert Publisher: Suhrkamp ISBN: 3518124625
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Kundenrezensionen Eines der wichtigsten Bücher, die ich gelesen habe Erhard Eppler zeigt in eindringlicher Weise die Funktionen des Staates in unserer modernen Welt auf. Er belegt, dass viele Dinge (Garantie der Menschenrechte, Gewaltfreiheit, Rechtssicherheit etc.), die wir heute in der Bundesrepublik Deutschland als selbstständlich hinnehmen, keineswegs gesichert und zwangsläufig sind, sondern das Ergebnis einer gezielt herbeigeführten Entwicklung des Gemeinwesens. Der Staat braucht die Unterstützung seiner Bürger. Wenn das entwickelte Staatswesen die Unterstützung seiner Bürger verliert und verfällt, ist es auch nicht von heute auf morgen wieder leicht zu installieren. Erhard Eppler belegt eindeutig, dass wir alle gut beraten sind, unseren Staat zu hegen und zu pflegen, damit er zum Nutzen von uns allen handlungsfähig bleibt und seine Sicherungsfunktion für uns erfüllen kann.
Sammelsurium der üblichen Denkfehler Epplers Buch ist einfach und prägnant geschrieben. Es liefert einen guten Beitrag in der aktuellen Diskussion um die Rolle des Staates. Viel mehr Positives ist nur schwer zu finden. Zu offensichtlich sind dem ökonomisch Interessierten die logischen Denkfehler. Eppler befindet sich auf demselben Pfad wie so viele Autoren in unserem Land. Sie vergessen die Frage, was uns in die derzeitige Situation des Wohlstandsverlustes gebracht hat. Genauer gesagt verlassen sie nicht die Ebene der Diskussion um die Fehler des Staates, auch wenn sich dies in dem vorliegenden Buch so anhört. Die Frage, ob die Ursache allen Übels nicht in einem ausufernden Wohlfahrststaat begründet ist, wird nicht gestellt. Das Vertrauen in die Macht des Staates resultiert schließlich in einem wachsenden Bürokratismus. Ressourcen werden verschwendet mit der Folge, nicht gewinnbringend (und damit wohlstandsfördernd) eingesetzt werden zu können. Der Leser sollte daher zumindest auch andere Positionen hören. Zu empfehlen sind Hans-Hermann Hoppe, F. A. von Hayek, Roland Baader und Ludwig von Mises. Erst dann kann man sich sein eigenes Bild über die Rolle des Staates machen. Nur mit Eppler gelingt dies leider nicht!
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