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Allegro ma non troppo. (Wagenbach SALTO) Produktinformation Gebundene Ausgabe Publisher: Wagenbach ISBN: 3803111978
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Aus der Amazon.de-Redaktion Ein Scherz, ein geistvoller sogar. Eine Satire? In Maßen. Viel Ironie auf jeden Fall. Tiefere Bedeutung dagegen kaum. Ihr Neffe plant Geschichte zu studieren? Ihre Liebste hat das Staatsexamen bestanden? Sie suchen ein Präsent für den Lieblingslehrer nach dem Abi-Stress? Mit diesem eleganten Ganzleinen-Bändchen aus der Salto-Reihe werden Sie Freude bereiten. Der Wirtschaftshistoriker Carlo M. Cipolla macht sich lustig. Weniger über die menschliche Dummheit als vielmehr über die eigene Wissenschaftsdisziplin, den Jargon und die Systematisierungssucht von Wirtschafts- und Sozialhistorikern. Und in dem am Anfang des Büchleins stehenden Stückchen mit dem gravitätischen Titel "Die Rolle der Gewürze für die wirtschaftliche Entwicklung des Mittelalters" lässt er den Leser über eine Kulturgeschichtsschreibung grienen, die im Stande ist, unverfroren aus disparatesten Nachrichten große historische Bilderbögen zu schnipseln. Wir erfahren im Vorwort: Beide Produkte müßiger Stunden (unwillkürlich sieht die Fantasie einen langweiligen Kongressnachmittag vor sich und stellt sich den Autor kritzelnd zwischen umgekippten Kaffeebechern vor) waren ursprünglich nur zur Erheiterung von Freunden gedacht. Aber dann liefen sie jahrelang in Abschriften und Kopien unter den Historikern Europas und Amerikas um. Die führen offensichtlich ein trauriges Leben. Schon ein wenig leichthändiger Unernst (allerdings von einem Könner dargeboten) vermag sie aus dem Häuschen zu bringen. Aber: 70 Prozent aller Ironien, sagen Untersuchungen, werden gar nicht als solche erkannt, sondern für bare Münze genommen. Vielleicht also versteht manche Leserin, mancher Leser gar nicht, dass hier der Autor dem Mittelalter den Pfeffer bloß scherzhalber unter das scholastische Hemd bläst? Vorsicht also, Ihrem Studienanfänger-Neffen schenken sie das Buch vielleicht doch besser erst einmal nicht! Michael Winteroll
Kundenrezensionen IQ schützt vor Dummheit nicht Eine amüsante, aber einleuchtende Theorie zur menschlichen Dummheit. Egal, ob man eine Gruppe von Professoren untersucht, oder eine Gruppe von Busfahrern, das Mass an Dummheit ist konstant. (Er benennt dieses Mass gemeinerweise mit einem grossen Sigma für Stupiditas. Ergo: Sigma ist konstant).Cipolla sagt aber auch im Detail, wie er das mit der Dummheit meint: Wer der Gesellschaft schadet, ist dumm, wer ihr nützt ist klug, und wer nichts schadet oder beiträgt, über den brauchen wir nicht zu reden. Allerdings ist so der Autodieb neutral, denn er zerstört nichts (in erster Näherung). Ein Muss in der heutigen Diskussion um Intelligenz.
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